Neustadt, 07. November 2018

Die Friedensbotschaft von Fiquelmont – Eine multimediale Live-Dokumentation mit Ingo Espenschied


Der Schulleiter Herr Backs begrüßte am 6. November 2018 in der Aula der Berufsbildenden Schulen Neustadt der Region Hannover 240 Schülerinnen und Schüler aus den Vollzeitbil-dungsgängen Berufliches Gymnasium und Fachoberschule sowie aus einigen Teilzeitklassen der Berufsschule, die mit Ihren Politik- bzw. Geschichtslehrkräften der Einladung der Kon-rad-Adenauer-Stiftung gefolgt waren.

Die Konrad-Adenauer-Stiftung setzt sich national und international durch politische Bildung für Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit ein. Zum Gedenken an das Ende des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren fördert die Konrad-Adenauer-Stiftung daher Veranstaltungen zur Thematik „Europa und der erste Weltkrieg". Neben den Zuhörern begrüßte Herr Backs Herrn Dietrich von der Konrad-Adenauer-Stiftung sowie den Referenten Herrn Espenschied, der das spezielle Format entwickelt sowie produziert hat. Ingo Espenschied (Jahrgang 1969) hat in Mainz, an der Pariser Sorbonne und an der London School of Economics studiert. Mit dem von ihm entwickelten Doku-Live Format hat der Vortragsprofi ein neues, innovatives Genre im Bereich der Politischen Bildung begründet, das über die Grenzen Deutschlands hinaus auf Anerkennung gestoßen ist.

Im Jahr 1981 findet der Bauer Fernand Boulanger auf dem Dachboden seiner Scheune nahe Verdun eine alte Schnapsflasche mit einer geheimnisvollen Botschaft. Der Fund ist eine Sensation und offenbart eine der bedeutendsten Friedensbotschaften des Ersten Weltkrieges: „Utopie und mögliches Eden ist ein geeintes Europa". 65 Jahre später wurde diese Botschaft von sechs deutschen Husaren durch Fernand Boulanger entdeckt. Ausgehend von dieser Frie-densbotschaft führte der Referent die Zuhörer durch eine rasante Zeitreise durch die Geschichte Europas, in der politische, geopolitische, geschichtliche und militärische Zusammenhänge dargestellt wurden. Durch einen innovativen Medienmix aus Bildern, Videos, Animati-onen und Grafiken gelang es dem Referenten das Publikum 60 Minuten lang in seinen Bann zu ziehen. Dabei kam der Referent immer wieder auf die Geschichte der Friedensbotschaft zurück und verknüpfte die historischen Ereignisse mit der aktuellen politischen Situation in Europa. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die Zuhörer eine fesselnde Geschichts- bzw. Politikstunde der besonderen Art erleben durften, sodass die Lernenden 60 Minuten lang sehr konzentriert und aufmerksam an den „Lippen des Referenten klebten". Herzlichen Dank an den Referenten Ingo Espenschied und die Konrad-Adenauer-Stiftung.